Es ist an der Zeit, fossile Brennstoffe hinter sich zu lassen.

Unsere Welt befindet sich in einem gefährlichen Klimawandel. Um Mensch und Natur zu schützen, müssen wir unseren Verbrauch an fossilen Brennstoffen reduzieren. Wir nutzen das Gesetz, um eine saubere Energiezukunft aufzubauen.

89%

der globalen CO2-Emissionen stammten 2018 aus fossilen Brennstoffen und der fossilen Brennstoffindustrie.

2038

ist das aktuelle von der deutschen Regierung festgelegte Kohleausstiegsdatum.

Was wir tun

Deutschland hat sich verpflichtet, aus der Kohle auszusteigen. Aber das Enddatum ist 2038. Wie Klimaexperten wissen, ist das viel zu spät, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. In der Zwischenzeit setzen Kohlekraftwerke und Kohlebergwerke Leben und Umwelt aufs Spiel. Wir arbeiten als Teil der deutschen Anti-Kohle-Kampagne für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und nutzen das Gesetz, um Behörden und Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen und den Übergang zu einem dekarbonisierten Energiesystem voranzutreiben.

  1. Hinterfragen von Kohlekraftwerken

    Wir finden neue Wege, das Gesetz zu nutzen, um umweltschädliche Anlagen zu hinterfragen. Wir arbeiten mit Anwohnern und dem BUND NRW zusammen, um Deutschlands neuestes Kohlekraftwerk, DatteIn IV, anzufechten, das große Risiken für die Umwelt und die Gesundheit der Anwohner birgt.

  2. Finanzierung fossiler Brennstoffe in Frage stellen

    Wir müssen gleiche Wettbewerbsbedingungen für Anbieter erneuerbarer Energien schaffen. Kohle- und Gasunternehmen erhalten immer noch einen zu großen Teil der staatlichen Subventionen, was fossile Brennstoffe künstlich am Leben erhält und Innovationen im Bereich sauberer Energien benachteiligt. Wir arbeiten daran, dies zu ändern, indem wir insbesondere Transparenz über staatliche Förderungen fordern und Anträge auf staatliche Beihilfen bei der Europäischen Kommission einreichen.

  3. Blockieren von Kohlebergwerken

    Der deutsche Energiekonzern RWE will den bereits jetzt gigantischen Braunkohletagebau in Garzweiler abermals erweitern. Diese Erweiterung wird schwere Klima- und Umweltauswirkungen haben und mehrere Dörfer zerstören. Wir unterstützen die Anwohner, die dadurch ihre Häuser verlieren könnten, dabei, den Kampf vor Gericht zu führen.

Was wir erreicht haben:

In Griechenland haben wir bereits Gerichtsverfahren gegen vier Kohlekraftwerke gewonnen und fechten viele weitere an. Unser Erfolg hat dazu beigetragen, einen nationalen Kohleausstieg auszulösen und das größte Kohleunternehmen des Landes hat ein Datum festgelegt, um kohlefrei zu werden. In Polen haben unsere Gerichtsverfahren verhindert, dass die geplanten Kohlekraftwerke Polnoc und Ostroleka C überhaupt gebaut werden. In einer bahnbrechenden Entscheidung, in unserem Fall gegen Europas größtes Kohlekraftwerk, Belchatow, forderte ein Richter die Kohlekraftwerksbetreiber auf, mit unseren Anwälten zu verhandeln, um die Schließung des Kraftwerks zu beschleunigen.

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