Wirksamer Umweltschutz braucht effektive Regeln

Konsequente Gesetze, transparente Entscheidungsprozesse und die Beteiligung der Öffentlichkeit sind entscheidend dafür, dass Regierungen und Konzerne im öffentlichen Interesse handeln.

Wenn diese Schutzmechanismen geschwächt werden, lassen sich Umweltschäden leichter ignorieren und deutlich schwieriger bekämpfen. 

Wir sorgen dafür, dass Klima- und Umweltversprechen zu konkretem Handeln werden

Die Folgen der Klimakrise nehmen zu. Gleichzeitig geraten wichtige Umweltschutzregeln unter Druck. In einem demokratischen Rechtsstaat können wir die Umwelt schützen, indem wir an politischen Entscheidungen mitwirken, Gesetze mitgestalten und vor Gericht gehen, sollten diese missachtet werden.

Wir verteidigen Umweltgesetze.

Wir setzen uns gegen die Abschwächung bestehender Umweltgesetze in Deutschland und der Europäischen Union ein, die unsere Lebensgrundlagen schützen und zum Beispiel für saubere Luft und sauberes Wasser sorgen sollen. 

Dazu gehört unter anderem, dass wir uns mit juristischen Mitteln für Regelungen zum Einsatz von Pestiziden und sogenannten Ewigkeitschemikalien einsetzen, die Mensch und Planeten wirksam schützen. Wir setzen uns ein gegen beschleunigte Genehmigungsverfahren für große Infrastrukturprojekte, die Umweltrisiken außer Acht lassen.

Wir greifen zu rechtlichen Schritten.

Wir nutzen rechtliche Mittel, um sicherzustellen, dass Umweltgesetze wirksam um- und durchgesetzt werden. Wenn Regierungen und Konzerne ihren Verpflichtungen zum Schutz von Menschen und Umwelt vor Umweltverschmutzung und chemischer Belastung nicht nachkommen, ziehen wir sie zur Verantwortung.  

Dabei vertreten wir auch das öffentliche Interesse vor Gericht, denn jeder Mensch hat das Recht darauf, vor den Auswirkungen der Klimakrise, giftiger Umweltverschmutzung und dem Verlust biologischer Vielfalt geschützt zu werden.

Wir setzen uns für Transparenz ein.

Wir verteidigen den öffentlichen Zugang zu Informationen, stärken den Rechtsschutz und setzen uns für mehr Transparenz bei umweltrelevanten Entscheidungen ein. So können Entscheidungsträger*innen zur Verantwortung gezogen werden. Gleichzeitig erhalten Menschen die Möglichkeit, Entscheidungen, die ihre Gemeinschaft betreffen, zu begleiten und mitzugestalten. 

Wir stärken die Zivilgesellschaft mit rechtlicher Expertise.

Wirksamer Umweltschutz hängt davon ab, dass Menschen bei Entscheidungen, die ihr Leben und ihre Umwelt betreffen, mitwirken können. Wir unterstützen Andere zivilgesellschaftliche Organisationen mit rechtlicher Expertise und stärken ihre Fähigkeit, sich für einen besseren Schutz von Menschen und Umwelt einzusetzen und ihre Rechte notfalls vor Gericht durchzusetzen. 

54%

der Menschen in Deutschland halten Umwelt- und Klimaschutz für sehr wichtig.

85%

der Menschen in Deutschland sehen einen klaren Bedarf, den Schutz vor extremer Hitze zu verbessern.

51%

der Klagen von Umweltverbänden sind vollständig oder teilweise erfolgreich, verglichen mit 10-12% aller verwaltungsgerichtlichen Verfahren allgemein. Dies zeigt, dass Umweltverbände ihr Klagerecht verantwortungsvoll nutzen.

1998

Deutschland unterzeichnet die Aarhus Konvention, um die aktive Teilhabe der Zivilgesellschaft beim Umweltschutz zu stärken.

Helfen Sie uns, Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen und Umweltstandards zu schützen.

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