Umweltschutz im Herzen Europas

Deutschland kann weltweit eine führende Rolle im Umweltschutz übernehmen. Als größte Volkswirtschaft der EU und wichtiger Industriestandort hat unser Land in Europa und global starken Einfluss.

Entscheidungen der Bundesregierung in Bereichen wie Energie, Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und Naturschutz wirken sich häufig direkt auf EU-Regeln aus oder dienen als Orientierung für deren Ausgestaltung.

Aufgrund der Bedeutung des deutschen Standortes haben wir im Jahr 2018 ein ClientEarth-Büro in Berlin eröffnet. Mit unserem Team in Deutschland können wir deutsche und europäische Entwicklungen aus nächster Nähe begleiten, unsere Expertise einbringen und uns gezielt für wirksame Umweltgesetze mit globaler Wirkung einsetzen.

Dafür machen wir uns stark

Hier sind Beispiele für Themen, die unser lokales Team konkret vorantreibt:

Nutzung fossiler Energien beenden

Wir setzen uns für systemische Veränderungen ein, die den Ausstieg aus fossilen Energien, wie Kohle, Öl und Gas beschleunigen. Dabei nutzen wir das Recht, um die Bedürfnisse der Menschen vor Lobbyinteressen zu stellen.

Umweltschutz im Recht verankern

Viele Regierungen und Teile der Industrie bauen Regeln ab, die Gesundheit und wertvolle Lebensräume in der Natur bewahren sollen. Wir setzen uns für starke Regeln ein und entwickeln aus Klimazielen rechtlich bindende Gesetze. Und zwar in Deutschland und auf EU-Ebene.

Unternehmensverantwortung stärken, Emissionen begrenzen

Unternehmen darf es nicht nur um Profit gehen: Sie tragen auch Verantwortung für Mensch und Umwelt. Um Gesundheit und Klima besser zu schützen, engagieren wir uns für eine Verschärfung der EU-Regeln zu industriellen Emissionen und Luftqualität und gehen gegen Unternehmen vor, die sich nicht an die Regeln halten.

Wir haben Beschwerde gegen Subventionen für Gaskraftwerke eingereicht

Wir gehen gegen Pläne der Bundesregierung vor, Milliarden an Subventionen in neue Gaskraftwerke zu investieren. Das Vorhaben verlängert die Abhängigkeit von fossilen Energien und verzögert den Ausbau erneuerbarer Alternativen.

ClientEarth klagt für besseren Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern

ClientEarth klagt vor dem Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern gegen das Land Mecklenburg-Vorpommern, damit die europäische Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) umgesetzt wird. Ziel der Richtlinie ist es, die Artenvielfalt zu sichern, indem natürliche Lebensräume und wildlebende Tiere und Pflanzen im europäischen ökologischen Netz „Natura-2000“ erhalten werden.

Wir gehen für eine verbindliche Pestizidregelung vor Gericht

Wir gehen gerichtlich gegen die deutsche Regierung und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vor, weil sie EU-Vorschriften zum Einsatz von Pestiziden nicht angemessen umgesetzt haben.